Museum der niederrheinischen Seele
In der Sitzung des Kultur- und Volkshochschulausschusses am Dienstag, 29. April 2008 wurde das Konzept des neuen Museums in der Villa Erckens vorgestellt. Dr. Ulrich Hermanns, unter dessen Federführung das Konzept gemeinsam mit der Stadt Grevenbroich und dem Landschaftsverband Rheinland entwickelt wurde, berichtete über den Stand der Konzeption und die folgenden Planungsschritte.
Zu den wesentlichen Folgeschritten der Umsetzung wird die Herrichtung und Optimierung des Villengebäudes unter musealen Vorzeichen stehen, um künftig neben der neuen Dauerausstellung auch Wechselausstellungen in geeignetem musealen Umfeld zeigen zu können. Zur Umsetzung der Konzeption gehören Sanierungsmaßnahmen am Gebäude sowie klimatische Vorkehrungen, die zugleich die energetischen Voraussetzungen der Nutzung verbessern sollen. Die Umsetzung der Ausstellung bezieht das Obergeschoss und den Kellerbereich ein; im Erd- und Dachgeschoss sind die Räume weiterhin für Wechselausstellungen und Veranstaltungen zu nutzen. Auch diese Räume werden entsprechend optimiert.
Die Planer stehen dafür ein, dass eine hochwertige Konzeption und Umsetzung für das Museum entstehen wird. Die Stadt ist dabei überzeugt, mit der Neukonzeption ein innovatives und attraktives Kulturangebot zu realisieren, das für Grevenbroich, den Kreis und die Region nachhaltige Bedeutung haben wird. Mit Beschluss des Rates der Stadt Grevenbroich vom 8. Mai 2008 wurde die Verwaltung und das Büro Dr. Ulrich Hermanns mit der Umsetzung der konzeptionellen Vorstellungen des „Museums der niederrheinischen Seele“ beauftragt. Die Projektlaufzeit zur Umsetzung aller Maßnahmen ist mit rund drei Jahren, bis zum Ende des Jahres 2011, avisiert.
Presseberichterstattung zur Neukonzeptionierung des Museums:

