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Weltsprache Musik

Die Konzertreihe unter dem Leitgedanken „Weltsprache Musik“ präsentiert landestypische Musikstile wie nordindische, osmanische oder irische Melodien, die unter dem Begriff „Weltmusik“ zu fassen sind. Ausnahmemusiker aus Deutschland und dem Ausland werden im stimmungsvollen Museumsambiente für spannende und unvergessliche Konzertabende sorgen.

Bisher traten in der Reihe u.a. folgende Musiker und Formationen auf: Allan Taylor, Romano Trajo, Martha Toledo, Ulli Bögershausen, Whisht!, Seisiun, Fado Instrumental, Agnes Erkens Trio, Yorio da Costa, Minsarah, Camerata, Tom Kannmacher, Wayne Hendersson. Looping Brothers, Helen White, Odessa Projekt, Hierba Buena, Morgenwind, Trio Sou Brasil, a tickle in the heart, Shuli Grohmann u.v.m.

Die Stadtbücherei präsentiert begleitend eine neue umfangreiche Weltmusik-CD-Sammlung, die einen Überblick über die das Genre „worldmusic“ ermöglicht. Die CDs wurden zu einem erheblichen Teil von Musikern gespendet, die in Grevenbroich in der Reihe „Weltsprache Musik“ gastierten.

 

Einzeltickets für alle Konzerte gibt es im Museum Tel. 02181/659696, in der Stadtbücherei oder im Kartenhaus Gieselbach, Kölner Str. 3. Abos für 50 Euro gibt es nur im Fachbereich Kultur unter Tel. 02181/659696.

 

 

Omnitah

Freitag, 04. Februar 2011 um 20.00 Uhr

Omnitah: Songs aus Schweden

Omnitah wurde in Süd-Schweden, in einer Kleinstadt namens Ängelholm geboren. Ihre Eltern, beide Musiker, stammen ursprünglich aus Ungarn - die Mutter eine sehr erfolgreiche Konzertpianistin, der Vater Geigenlehrer. Aus beruflichen Gründen lebte die Familie viele Jahre in Schweden und zwischendurch auch in Deutschland. Omnitah spricht deshalb fließend ungarisch, schwedisch, deutsch und englisch.

Im Alter von nur 3 Jahren begann sie Geige und Klavier zu spielen und feierte bereits mit 4 Jahren erste Bühnenerfolge. Es folgten Konzerte und Wettbewerbs-Preise, u.a. bei "Jugend musiziert". Mit 17 Jahren zog Omnitah alleine von Schweden nach Salzburg, um am Mozarteum Geige und Klavier zu studieren. Musik war schon damals ihr Leben und sollte ihre Zukunft prägen. Für viele unverständlich brach sie kurz vor ihrem Diplom das Studium ab, damit sie ihren Weg als Singer & Songwriterin gehen konnte. Mit ihrem damaligen Mann baute sie in München ihr erstes Tonstudio auf, schrieb eigene Songs und (er)lernte dabei autodidaktisch das Arrangieren. Es entstand innerhalb relativ kurzer Zeit eine beachtliche Anzahl von Titeln. Ihre erste CD "Rules of love" kam 2000 auf den Markt.

Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit der letzten Jahre ist auch die Arbeit als Studio-Sängerin. So sang sie u.a. für Walt Disneys Kinohit "Bolt", für “Cap und Capper 2“, den Kinofilm und die TV-Serie "Petterson und Findus" die Titelsongs.

Eintritt: 13 Euro

 

Wagaku-Miyabi

Freitag, 18. Februar 2011 um 20.00 Uhr

Wagaku-Miyabi: Musik aus Japan

Das im Winter 2006 gegründete Ensemble Wagaku-Miyabi („elegantes Feingefühl“) kombiniert westliche Kammermusik mit östlichen Musiktraditionen. Die Mitglieder der Gruppe sind gebürtige Japaner, leben aber schon lange in Deutschland und sind klassisch bzw. traditionell ausgebildete Musiker.

Yuko Kojima: Shinobue (japanische Bambusflöte)
Yoshiko Hara: Gesang und Taiko (japanische Trommel)Tomoko Schmidt: Koto (japanische Zither)

Eintritt: 10 Euro

 

Der Black mit Duo Ennulat & Spatz

Freitag, 18. März 2011 um 20.00 Uhr

Der Black: Liedermacher trifft Weltmusik-Duo

19 Jahre agierten Schobert & Black höchst erfolgreich zusammen, machten den Limerick berühmt und gehörten zu den Hauptattraktionen der Burg Waldeck - der Wiege der deutschen Liedermacher. Anfang der 70er Jahre spielten sie in Deutschlands ausverkauften Hallen. 1992 starb Schobert; Black, eigentlich Lothar Lechleiter, hatte sich da schon aus der bundesdeutschen Kleinkunst- und Liedermacherszene zurückgezogen. Doch im neuen Jahrtausend tauchte er wieder auf, zuerst gelegentlich bei Treffen auf der Burg Waldeck, seit einer neuen CD auch wieder vermehrt auf den Bühnen der Republik. Seine Stimme ist immer noch hell und klar, kräftig und nuanciert, sein Spiel auf der Konzertgitarre präzise und akzentuiert.

Der Black ist ein kritischer Liedersänger, seine politische Überzeugung dominiert immer noch sein Repertoire. Aber er singt auch Lyrisches, Satirisches, Augenzwinkerndes oder vertonte Anekdoten aus dem Alltag - früher solo, seit einiger Zeit zusammen mit dem Duo Ennulat & Spatz, das seine Arbeit auf der Bühne in idealer Form ergänzt.

Didi Spatz ist Gründer und Leiter der Weltmusikschule Liederspatzen am Niederrhein, die seit mehr als 10 Jahren erlebnisorientiertes Musiklernen und multikulturelle künstlerische Begegnungen verbindet.

Willi Ennulat ist Musiker und Songpoet aus dem Emsland.

Eintritt: 15 Euro

 

Uli Kringler Trio

Freitag, 25. März 2011 um 20.00 Uhr

Uli Kringler Trio: Roadmovie - ferne Länder, ferne Klänge

"Uli Kringler, Meister der Gitarren, seine Kunst hätte eine eigene Show verdient." schrieb die Hannoversche Allgemeine Zeitung nach einem Konzert.

Seit Frühjahr 2005, nach 25 Jahren als Sideman und Studiomusiker neben Sarah Connor, Ulla Meinecke, Pe Werner, Julian Dawson, Edo Zanki und Modern Talking gibt es nun die vierte eigene CD des „Hamburger Pat Methenys“. Ein Blick in Uli Kringlers musikalisches Reisetagebuch, kleine Geschichten aus fernen Ländern und fremden Kulturen, die seine Stücke im Kopf des Zuhörers zu musikalischen Roadmovies werden lassen, sich mit eigenen Gedanken, Gefühlen und Reiseerlebnissen vermischen, und so dann plötzlich viel mehr sind als bloße Musik.

Ein emotionaler Konzertabend, von dem jeder Zuhörer eine bezaubernde, weltmusikalische Klanglandschaft mit nach Hause nimmt.

Mit dabei sind Lars Hansen am Bass und Heinz Lichius am Schlagzeug.

Heinz Lichius ist regelmässiger Gastschlagzeuger bei der NDR Bigband und der des Hessischen Rundfunks und hat mit vielen Popkünstlern (Ulla Meinecke, Orange Blue) und Jazzgrößen gespielt, darunter die Gitarristen Attila Zoller und Philip Catherine.

Lars Hansen hat mit dem Pianisten Bernd Homann ausgedehnte Konzertreisen unternommen und ist Dozent für Bass an der Musikhochschule in Hannover. Sein melodisches, energiegeladenes Spiel ist ein Leckerbissen für jeden Bassfan.

Eintritt: 10 Euro

 

Thagar

Freitag, 01. April 2011 um 20.00 Uhr

Thagar: Die Stimme des Zigeunerlagers

Artur Szewczyk, das Oberhaupt der Gruppe Thagar, und Vater der seit 1986 in Grevenbroich ansässigen Familie, kommt aus Polen und war dort Gründer und Mitglied von führenden Gruppen der Zigeunermusik. Auftritte (TV und Bühne) u.a. im berühmten ROMEN-Theater von Moskau, in Polen, Schweden, Norwegen, Finnland, USA und in Deutschland gehören zu seinen Erfahrungen.

Damian Szewczyk, Sohn von Artur Szewczyk, hat nach seiner Grevenbroicher Schulzeit und dem Studium an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf in 2009 mit ausgezeichnetem Ergebnis im Fach Klavier diplomiert. Er ist Mitglied des Rotarischen Kammermusikkreises Rheinland.

Ramona Kryzanouwski wurde 1980 in eine Zigeunerfamilie, die immer auf Wanderschaft war, hineingeboren. Seit ihrer Kindheit zeigte sie ihr Talent zum Singen und Tanzen, das sie von Eltern und Großeltern geerbt hat.

Maxim Lysov, geboren 1977 in Moskau, begann im Alter von acht Jahren mit dem Gitarrenspiel in einem Gitarrenspielkreis Er studierte das Fach „Gitarren-Pädagogik“ und "Dirigat" in Moskau Später absolvierte er eine künstlerische Instrumental-Ausbildung an der Hochschule Köln bei Dieter Kreidler, an der er die Künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung abschloss.

Eintritt: 10 Euro

 

wird fortgesetzt ...

 
 

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