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Retro-Sound

 

Kaum eine andere Kulturtechnik hat den Zeitgeist so geprägt wie die musikalische Ausrichtung der jeweiligen Ära. In der Reihe "Retro-Sound" werden bedeutende Musikphänomene und stilprägende Bands in Form von Live-Konzerten erlebbar gemacht.

 

Mambo Kurt

Mambo Kurt - “King of Heimorgel"

Freitag, 26.02.2016, 20.00 Uhr

Es gibt Tage, an denen ist "Abba" zu hart oder "Slayer" zu weich. Für alle anderen Gemütszustände gibt es Mambo Kurt. Der allseits beliebte, leicht durchgeknallte Orgelgott interpretiert eine feine Zusammenstellung wahrer Welthits auf seiner geliebten Heimorgel.

Mambo Kurt tut dies in seiner unnachahmlichen Art, die jeglicher Zuhörerschaft sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert und ins Tanzbein geht. Er zelebriert die hohe Kunst des Weglassens und Nichtsingenkönnens, dass es eine wahre Freude ist. Jedes Lied ist eine Hommage an die Originalinterpreten. Ein guter Song bleibt ein guter Song, auch wenn man ihn auf der größten jemals gebauten Heimorgel spielt (deren aktueller Marktwert übrigens bei 50 Euro liegt). Und so gibt es "Rage against the machine" als Swing, "Nirvana" als Mambo, "Tina Turner" als Highspeed-Polka und "Slayer" als Bossa-Nova.

Mambo Kurt war 1982 westdeutscher Meister im Heimorgelspielen in der Altersgruppe der bis 14jährigen. Ende der 90er bot er zum ersten Mal im kleinen Kreis Coversongs auf der Heimorgel dar. Sofort fand sich in Heavy-Metal Kreisen eine große Fangemeinde, da Mambo eine Vorliebe für Rocksongs hat. Legendär ist seine "Enter Sandman"-Version von Metallica als Walzer. Der Trash-Hype der Jahrtausendwende spülte Mambo ins TV, zu RTL und VIVA und später zum SWR. Es folgte ein Engagement am Schauspielhaus Hannover und eine Komponistentätigkeit für ARTE. Seit vielen Jahren spielt Mambo Kurt beim größten Heavy Metal-Festival der Welt in Wacken und bringt die Headbanger-Gemeinde zum Mitgröhlen.

Dr. Rainer Limpinsel, so sein bürgerlicher Name, ist Chirurg und schrieb neben seiner Autobiografie unter dem Titel „Heimorgel to Hell“ ein Fachbuch über die Heilung seiner Diabetes-Erkrankung durch eine Ernährungsumstellung.

www.mambo-kurt.de

Eintritt: 12,00 Euro

 

Purple Schulz

Purple Schulz - "Sehnsucht bleibt"

Mittwoch, 02.03.2016, 20.00 Uhr

Musikalische Lesung

Rüdiger „Purple“ Schulz steht seit 40 Jahren auf der Bühne, spielt mehr als 70 Konzerte im Jahr und war insgesamt 900 Wochen in den Charts. Er ist ein Charakterkopf, bekannt aus den 80er Jahren, der sich nicht verbiegen lässt, der als Künstler und als Mensch keine Kompromisse macht und seinen Prinzipien treu geblieben ist. Seine Themen treffen ins Schwarze, hallen nach und beschäftigen die Menschen noch lange nach dem Ende eines Songs. Doch was inspirierte ihn zu seinen Hits?

„Sehnsucht bleibt“ ist eine ganz persönliche Reise durch vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens, durch vier Jahrzehnte deutsch-deutscher Geschichte. Immer wieder gelang Purple Schulz in den vergangenen Jahrzehnten das Kunststück, sich neu zu erfinden und doch treu zu bleiben. Seine Lieder sind Filme für die Ohren, die uns kein Happy End vorgaukeln, aber immer mit einem Lächeln nach Hause begleiten. Sie machen Mut, sie geben Kraft und haben die Wirkung einer musikalischen Notfallapotheke.

Der Kölner Musiker und Songwriter verbindet mit der ihm eigenen Leichtigkeit und mit seinem unverwechselbaren komödiantischen Talent Poesie, Tiefgang, Kabarett und Comedy zu einem unvergesslichen Lesungs- und Konzertabend. Seine Texte werden flankiert von seinen Hits und von fast schon vergessenen Stücken, denen durch die Geschichten, die Purple in seinem Buch erzählt, neues Leben eingehaucht wird.

In seinem Buch „Sehnsucht bleibt“ geht Purple Schulz dem schwer zu beschreibenden Gefühl der „Sehnsucht“, Titel seines größten Hits aus dem Jahr 1983, nach, das jeden von uns nicht nur von Zeit zu Zeit packt, sondern stetig in Richtung Zukunft zieht. Herbeigesehnt werden kann Vieles: ein sorgloses Leben, Freiheit, Zärtlichkeit, Freundschaft oder Demokratie. Aber auch profane materielle Dinge finden ihren Platz auf der Hitliste des Ersehnten. So, wie Verliebte von der brennenden Sehnsucht an den Geliebten befallen werden, verfallen Musiker, Maler und Schriftsteller nicht selten der Sehnsucht nach der Sehnsucht, denn ohne sie fehlt die treibende Kraft, die uns etwas schaffen lässt. In teilautobiographischen Geschichten beschreibt der Autor Erlebnisse und Bilder, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist, wie er denkt und wofür er steht.

Sehnsucht kann Motor bedeutsamer Entscheidungen sein, kann eine wilde Liebe entzünden und die Kunst befeuern. Sehnsucht wird besungen und geliebt als bitter-süßer Schmerz, und sie wird als schlafender Hund gefürchtet, den man besser nicht weckt. Denn ist sie einmal erwacht, verfolgt sie uns mitunter bis ans Ende unseres Leben.

Eintritt: 18,00 Euro

 

Thin Crow

Thin Crow - the incredible Classic-Rock-Show

Freitag, 11.03.2016, 20.00 Uhr

Dem “Classic Rock” hat sich seit vielen Jahren das Trio „Thin Crow“ verschrieben. Ihr Jahreskonzert in der Villa Erckens ist stets ein Highlight in den musealen Räumlichkeiten des Grevenbroicher Stadtparks.

Michael Dorp (Gesang), Michael Rick (Gitarre) und Roger Weitz (Bass) haben wieder ein dreistündiges Programm von den Stones bis Led Zeppelin zusammengestellt, bei dem klassische Rockfans auf ihre Kosten kommen.

Eintritt: 10,00 Euro

 

Extrabreit

Extrabreit - unplugged

Freitag, 22.04.2016, 20.00 Uhr

Unter dem Titel „Hart wie Marmelade“ gastiert das Herzstück der Gruppe „Extrabreit“ mit einer Konzertlesung in der Villa Erckens. Erzählt wird dabei die Geschichte eines jungen „Spontis“ aus der westfälischen Provinz, der es zum Popstar bringt. In Hagen nimmt alles seinen Anfang. Kai Havaii wird 1979 Sänger von „Extrabreit“ – von den Fans heiß geliebt und von Franz Josef Strauß indiziert. Dem Goldrausch der Neuen Deutschen Welle Anfang der 1980er Jahre folgen Flops, Ecstasy auf Ibiza, Koks in New York, schließlich Heirat und ein rauschendes Comeback, das von Entziehungskuren, Verhaftungen und tragischen Abschieden begleitet ist. Ein rasanter Trip durch eine Zeit voller schöner Träume und aufregender Begegnungen, vor allem aber ein mitreißender Stoff über ein wirklich wildes Leben.

Kai Havaii, geboren 1957 in Hagen, wurde nach sehr kurzem Germanistikstudium und Jobs als Taxifahrer und Cartoonist ein Star der Neuen Deutschen Welle, textete Hymnen wie „Hurra, hurra, die Schule brennt“, „Der Präsident ist tot“ oder „Polizisten“.
In seinem Buch erzählt er vom Aufbruch der Siebziger zu freier Liebe, Kommuneleben und Garagenpunk und vom Geist der Achtziger in Streifenhose und Neon-Shirt, der Angst vor dem Überwachungsstaat, vor Genmanipulation und Über-Technisierung.

Gitarrist Stefan Kleinkrieg, Gründungsmitglied der Band und Komponist der Songs, begleitet den Sänger und Autoren und präsentiert die „Extrabreit“-Hits im unplugged-Modus.

www.die-breiten.de

Eintritt: 18,00 Euro

 

Dörr & Pelzer-Florack

"Rock Til You Drop" - Musikalische Lesung

Mittwoch, 11.05.2016 um 20.00 Uhr

Dr. Michael Dörr wird unter dem Motto "Rock 'Til You Drop" Absonderliches, Informatives, Spannendes und Unterhaltsames aus der Welt der Pop-und Rock-Musik der 60er bis Ende der 80er vorstellen. Grundlage hierfür bieten zahlreiche literarische Werke, die aus Autobiografien von Neil Young, Jimi Hendrix, Sting oder aber aus der Feder bekannter Autoren, die das Thema belletristisch verarbeiten, stammen. Wie immer werden bei den Vorträgen des "Lesarztes" auch medizinische  Aspekte behandelt. Schon jetzt sei verraten, dass das unstete Leben von Rockstars hier Kurioses zu bieten hat.

Unterstützt wird er musikalisch vom Grevenbroicher Kulturamtsleiter Stefan Pelzer-Florack, der seit über 30 Jahren als Rockbassist in verschiedenen Bands agiert.

Eintritt: 8,00 Euro

 

Dirk Darmstaedter

Dirk Darmstaedter - "Beautiful Criminals"

Donnerstag, 23.06.2016 um 20.00 Uhr

„Beautiful Criminals“ ist eine verspielte Pop-Platte mit einem Schuss Melancholie geworden. Sie erzählt von den heilenden Kräften der „Pop Guitars“ und den längst vergangenen Nächten mit den „Summer Camp Girls“. Es ist Dirk Darmstaedters zweites Album nach seinem Abschied von Tapete Records, das er, fast schon mit jugendlichem Elan, »bewusst poppig« produziert hat. »Es spielt mit so einer Teenager-Ästhetik... mit der heutige Teenager jedoch wahrscheinlich eher weniger anfangen können. Aber von meiner Warte aus gesehen funktioniert es«, schmunzelt der ehemalige Sänger der Jeremy Days, die in den 1980er Jahren großen Hits hatten. So entführt das Album in Tagträume, in denen man in die Welt eines ehrenvollen Gauners unter der Sonne von Monte Carlo abtaucht, einer von den „Beautiful Criminals“ wird.

Darmstaedter genießt die neue Freiheit als genuiner ´Jäger des großen Popsongs´ im Sinne Lee Hazlewoods oder Paddy McAloons von Prefab Sprout. »Man ordnet alles dem Song unter, immer auf der Suche nach den großen Emotionen und den großartigen Sounds, bis man in einem Phil-Spector´schen Kosmos verschwindet". Dabei steht am Ende keine Erfolgsformel im Vordergrund, sondern der eigene Instinkt. »Das klingt natürlich nach einer Binsenweisheit«, rollt Darmstaedter mit den Augen: »alles lässt sich ja auf so kleine griffige Formeln wie ´Mach dein Ding´ reduzieren. Aber man muss auch erst mal da hinkommen und das so durchziehen; und auch etwas erlebt haben.« So wie zum Beispiel die Szene im Lied „Pop Guitars", die erzählt wie Darmstaedter in den Achtzigern „This Charming Man“ von The Smiths im Radio hörte und plötzlich wusste, wohin er gehörte.

Dirk Darmstaedter trat erstmals 1988 in das Rampenlicht der internationalen Musikszene als er mit seiner Band The Jeremy Days für eine kleine, aber (vor allem für eine deutsche Band) beeindruckende Serie an Hits sorgte, die auch 26 Jahre später noch gerne von Radiosendern in ganz Deutschland gespielt werden. Allen voran die Single „Brand New Toy“, die bis auf Platz 11 der Hitparade kletterte. Neben seinen nagelneuen Songs hat er selbstredend einige Jeremy-Days-Klassiker im Gepäck.

www.dirkdarmstaedter.com

Eintritt: 15,00 Euro

 

"Downtown Train"

Mittwoch, 29.06.2016 um 20.00 Uhr

Stefan Pelzer-Florack interpretiert typische Songs der 1980er von Eurythmics, Police, Queen, Spliff, U 2  und Tom Waits mit Gitarre, Bass und Klavier.

Eintritt: 8,00 Euro

 

Wolf Maahn

Wolf Maahn - Solo & Acoustic

Freitag, 07.10.2016 um 20.00 Uhr

"Wolf Maahn spielte sein Publikum glückstrunken!", lautete jüngst eine Überschrift in der "Hamburger Morgenpost" und der Konzert-Review füllte eine ganze Seite. Besser lässt sich die reale Wolf Maahn-Liveerfahrung kaum zusammenfassen. Auf über 1200 Konzerten, 18 Tourneen und etlichen Festivals u.a. mit Bob Marley, Fleetwood Mac oder Bob Dylan konnte er Millionen Konzertbesucher begeistern. Dabei kann sich "einer der besten deutschen Liveacts" (Kölner Stadtanzeiger) auf Hits und lyrische Geniestreiche wie "Irgendwo in Deutschland", "Rosen im Asphalt", "Ich wart auf Dich" oder "Kind der Sterne" verlassen und somit auf "unsinkbare deutsche Rockklassiker" (Rolling Stone). Für Musiker, Texter, Schulklassen, Coverbands oder mitgesungen auf nächtlichen Strandparties in den Dünen sind sie "zu neuem deutschen Liedgut geworden" (wdr.de). Gute 30 Jahre nach seinem Debutalbum "Deserteure" beweist Maahn nach wie vor auf unverwechselbare Art, dass deutsche Sprache und Rockmusik auch Groove-tauglich sind. Und wenn es ihn hin und wieder alleine auf die Bühne treibt, wirkt die große Stärke eines Abenteurers: Seine Spontaneität und sein direkter Zugang zu den Fans. Eine Gitarre, ein stampfender Fuß - dann ertönt seine unverwechselbare Stimme. Das pure Wolf Maahn Erlebnis – hautnah & intensiv.

Seine Hits klingen selbst in dieser Form so kraftvoll, so rhythmisch, dann wieder so einfühlsam und intim, dass sich bislang kein Publikum dieser besonderen Magie entziehen konnte.

"Nie enttäuscht hat Wolf Maahn, der als viriler Gefühlsmagier unbeirrt Songs singt, die eigentlich Kitsch sein müssten. Aber auch allein an der Gitarre macht er aus Schmachtfetzen wie "Total verliebt in dich", "Kind der Sterne" und "Gut, gut, gut" seltsam anrühende Schmusestücke, die einem heiße Zähren in die Augen treiben. Stundenlang könnte ich seinem nöligen Maunzen bei "Vereinigte Staaten" und "Kathedralen von Zahlen" zuhören. Wie macht Maahn das bloß? Muss das Charisma sein." (Arne Willander/Rolling Stone)

www.wolfmaahn.de

Eintritt: 25,00 Euro

 

Ulla Meineke Band

Ulla Meinecke Band - "Wir waren mit Dir bei Rigoletto, Boss!"

Sonntag, 23.10.2016 um 20.00 Uhr

Sie hat die deutschsprachige Popmusik geprägt wie kaum eine andere: Ulla Meinecke ist die Grand Dame des Deutsch-Pop, eine wahre Musiklegende, die immer noch voller Elan bei der Sache ist und noch nichts von ihrer schier unerschöpflichen Energie eingebüßt hat. Die Wahlberlinerin ist einfach einmalig. Schon seit 1977, mit der Veröffentlichung ihres ersten Albums, geht sie ihrer Leidenschaft, der Musik, nach und wird dabei niemals müde. Ihre Markenzeichen sind Melodien, die ins Ohr gehen, eine herausragende Bühnenpräsenz sowie selbstgeschriebene Texte, die auf eine unverwechselbar ironische sowie nachdenkliche Art und Weise alltägliche Probleme behandeln. Zusammen mit einer samtig weichen Stimme ist es ihr so gelungen, Jahrzehnte lang nicht nur erfolgreich zu sein, sondern auch nach wie vor frisch und dynamisch zu klingen.

Sie weiß genau, wie sie die Emotionen ihres Publikums steuern kann. Mal gefühlvoll, mal flott und dabei immer mit einer sympathischen Ausstrahlung präsentiert sie ihre Songs. Sie selbst sagt dazu: „Die Ulla Meinecke Band ist mein neuestes Projekt für die Bühne. Zusammen mit meinen Musikern Ingo York und Reinmar Henschke. Bei meinen musikalischen Lesungen der letzten Jahre habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Publikum viele Songs aus meinem Repertoire wirklich liebt. Und ich singe sie gern, weil der größte Teil meiner Songs zeitlos ist. Das liegt sicher daran, dass es bei mir textlich weder Schnellschüsse oder Kompromisse noch modische Gags gibt. Musikalisch war ich nie glücklicher. York und Henschke, mit denen ich seit über zehn Jahren spiele, lassen keine Wünsche offen. Die beiden Multiinstrumentalisten und Arrangeure und ich haben einen ureigenen Sound entwickelt, der überraschend opulent und dabei so durchsichtig ist, dass die Songs – auch Neue, die noch nicht veröffentlicht sind – in ihrer schönsten Form zu hören sind.“

www.ulla-meinecke.de

Eintritt: 22,00 Euro

 

wird fortgesetzt!

 

 
 

Museum der
Niederrheinischen Seele,
Villa Erckens

Am Stadtpark
41515 Grevenbroich
Telefon 02181 - 608-656
Telefax 02181 - 608 677
E-Mail kontakt@museum-villa-erckens.de
Öffnungszeiten
Mittwoch, Donnerstag, Samstag
und Sonntag von 11-17 Uhr
Freitag von 09-13 Uhr.
Führungen nach Vereinbarung
möglich