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Weltmusik am Niederrhein

Die Konzertreihe unter dem Leitgedanken „Weltmusik am Niederrhein“ präsentiert landestypische Musikstile sowie Crossover-Produktionen, die unter dem Begriff „Weltmusik“ zu fassen sind. Ausnahmemusiker aus Deutschland und dem Ausland werden im stimmungsvollen Museumsambiente für spannende und unvergessliche Konzertabende sorgen.

Die Ausstellung "Klezmer - hejmisch und hip", die 2007 in der Villa Erckens die internationale Vielfältigkeit jüdischer Volksmusiktradition zeigte, gab den Anstoß für diese Reihe. Dass Musik als weltumspannendes Element Emotionen und gesellschaftliche Strömungen in konventionellen und gemischten Formen ausdrückt, haben seither über hundert Künstler im Salon des Hauses unter Beweis gestellt. Puristen lieben die "Musik der Völker, aufgeschlossene Ohren geben sich dem Crossover wachsender Globalisierung hin. Die Sprache der Musik baut Brücken zwischen den Welten, zwischen den Seelen. Auch am Niederrhein.

Bisher traten in der Reihe u.a. folgende Musiker und Formationen auf: Allan Taylor, Romano Trajo, Martha Toledo, Ulli Bögershausen, Whisht!, Seisiun, Fado Instrumental, Agnes Erkens Trio, Yorio da Costa, Minsarah, Camerata, Tom Kannmacher, Wayne Hendersson. Looping Brothers, Helen White, Odessa Projekt, Hierba Buena, Morgenwind, Trio Sou Brasil, a tickle in the heart, Shuli Grohmann u.v.m.

Die Stadtbücherei präsentiert begleitend eine neue umfangreiche Weltmusik-CD-Sammlung, die einen Überblick über die das Genre „worldmusic“ ermöglicht. Die CDs wurden zu einem erheblichen Teil von Musikern gespendet, die in Grevenbroich in der Reihe „Weltmusik am Niederrhein“ gastierten.

 

Einzeltickets für alle Konzerte gibt es im Museum Tel. 02181/659696 und in der Stadtbücherei.

 

Farfarello

Farfarello: Solo zu 2't

Freitag, 20.01.2017, 20.00 Uhr

Geige, Blockflöte, sechs- und zwölfseitige Akustikgitarre, Bass und Perkussion: Das ist farfarello!

Mani Neumann (Geige und Blockflöte) und Ulli Brand (Gitarren) sind die Gründungsmitglieder der Band, die seit 35 Jahren auf der Bühne stehen und europaweit bekannt wurden. In ihrer Musik - archaisch, rau und ohne Klischees - verbinden sie osteuropäische Folklore mit zeitgenössischen Einflüssen: traditionelle Musik, Jazz, Rock und Klassik. Seit 1982 hat farfarello 18 Alben und 4 DVDs veröffentlicht und 3500 Konzerte in der ganzen Welt gegeben.

www.farfarello.de

Eintritt: 20,00 Euro

 

Liederjan

Liederjan: 40 Jahre unterwegs

Freitag, 10.02.2017, 20.00 Uhr

Liederjan, die drei von der Spaßtankstelle - Jörg Ermisch, Hanne Balzer und Philip Omlor - schreiten zur Tat und nehmen in bewährter Weise Alltagserscheinungen und sich selbst auf die Schippe und setzen unverdrossen die Singende Säge in den Niederungen des Zeitgeistwaldes an. Mancher wird sich fragen: Was machen die Drei denn eigentlich? Ist es Folk, Chanson, Kabarett, Comedy oder Dummtüch? Es ist ein bisschen von allem, eben: Liederjan. Die drei haben sich schon vor vielen Jahren ihr eigenes Genre erfunden und erhielten für diese ganz eigene Mischung unter Anderem den "Deutschen Kleinkunstpreis“.

Nach wie vor bedient sich die Gruppe aus einem unerschöpflichen Fundus von Zupf-, Streich-, Blas- und Tasteninstrumenten, von Tuba und Akkordeon über Waldzither, Ukulele und Harmonium bis zu Saxophon, Konzertina und Singender Säge. Aber sie können auch ohne. Ihr á capella-Gesang lässt - wenn sie z.B. ein knappes Dutzend Volkslieder zu einem 3 Minuten-Stück verarbeiten oder einen Werbespot aus dem 17. Jahrhundert singen - manchen 100-Mann-Chor vor Neid erblassen.

Die Themen im aktuellen Programm reichen von 40 Jahren auf der Bühne, Pleiten und Bosheiten, bis zum Frieden mitten im Krieg, von Castingshows und deren Folgeerscheinungen, über den Tod auf verlorenem Posten bis hin zu Wunschträumen und tröstlichen Aussichten. Dazu präsentiert Liederjan zur Zeit als besonderes Schmankerl Ausschnitte aus ihrem Wilhelm Busch-Programm: “Eins, zwei, drei im Sauseschritt“.
Das trainiert die Lachmuskeln und wärmt das Herz.

www.liederjan.com

Eintritt: 15,00 Euro

 

Piadolla

Klaus der Geiger & Marius Peters: Piaddolla

Samstag, 18.02.2017, 20.00 Uhr

Ein kammermusikalisches Projekt mit Geige und Gitarre zu Ehren Astor Piazzollas.

Ein Folk-Veteran und ein Bachelor of Music der Kölner Hochschule für Musik und Tanz haben sich gefunden!

Klaus der Geiger ist ein politisch engagierter, linksalternativer Musiker und Liedermacher, der als der bekannteste Straßenmusiker Deutschlands gilt. Und er ist mehr als doppelt so alt wie der junge Kölner Gitarrist Marius Peters, der nach 13 Jahren klassischer Ausbildung seinen Schwerpunkt auf Jazz und Klassik gelegt hat. Gemeinsam präsentieren sie die revolutionäre argentinische Tangomusik Astor Piazzollas. Auf "Piaddolla" erweitern sie mit großer Spielfreude und rhythmischer Finesse die Wurzeln des traditionellen Tangos mit Elementen der Klassik, moderner Konzertmusik und Jazz.

Kennengelernt haben sich Klaus der Geiger und Marius Peters auf der Bühne während eines Konzertes. Harmonie und spontane Interaktion stellten direkt eine Verbindung her. Gemeinsam ist beiden zudem die akademische Ausbildung. Ihr kammermusikalisches Projekt mit Geige und Gitarre ist ein gutes Beispiel dafür, dass Musik generationsübergreifend bestens funktioniert.

www.klausdergeiger.de

mariuspeters.de

Eintritt: 14,00 Euro

 

An-Erminig

An Erminig: musique celtique de Bretagne

Freitag, 10.03.2017, 20.00 Uhr

Ihre fundierten Kenntnisse der bretonischen Musik erwarben die Gruppenmitglieder während zahllosen Bretagneaufenthalte, durch eigene Recherche sowie durch die Teilnahme an Kursen für bretonische Tänze, vor allem aber durch Workshops und Unterricht bei namhaften Instrumentalisten der bretonischen Musikszene. Die im ständigen Austausch mit Musikern aus der Bretagne und der internationalen Folkszene sowie auf zahlreichen Konzertreisen gesammelten musikalischen Eindrücke, verarbeitete die Gruppe seit über 40 Jahren zu der ihr eigenen Mischung aus traditionellen Elementen und Eigenkompositionen.

Berichte von außergewöhnlichen Ereignissen und Personen waren schon in früheren Zeiten willkommene Abwechslungen im oft harten und eintönigen Leben der Menschen auf dem Lande und in der Stadt. Lange bevor es Zeitungen und andere Medien gab, wurden Nachrichten, die über Skurriles, Erheiterndes oder Trauriges berichteten, von fahrenden Sängern und Musikanten von Ort zu Ort getragen. Diese Art der Informationsverbreitung war auch früher in der Bretagne üblich. Das neue Programm "Plomadeg" greift diese Tradition auf und erzählt in (Tanz-)Liedern und Balladen heitere, bewegende, aber auch traurige Begebenheiten aus dem täglichen Leben der bretonischen Landbevölkerung. So berichtet z.B. das Titelstück des Programms von einem Unglück, das sich auf einer Hochzeitsfeier ereignete. Das Programm bietet einen abwechslungsreichen Einblick in das Leben früherer Zeiten, wobei auch gelegentlich auf das Hier und Jetzt Bezug genommen wird.

www.an-erminig.de

Eintritt: 12,00 Euro

 

Le Clou

Le Clou – Cajun Swamp Groove

Freitag, 24.03.2017, 20.00 Uhr

Die Musik der französischen Band LE CLOU hat ihre Wurzeln tief in den Südstaaten der USA. In den Swamps, den Sümpfen des Mississippi Deltas, leben die Cajuns, Nachfahren von Siedlern aus Frankreich, die vor über 200 Jahren nach Nordamerika kamen. In den abgelegenen Bayous westlich von New Orleans haben sie lange isoliert gelebt und sich mit Stolz und Selbstbewusstsein bis heute ihre eigene Lebensart, ihre Kultur und ihre französische Sprache bewahrt. Die Cajuns feiern gern und ausgelassen, und man kann dort unten in Louisiana den Sound der Cajun Music aus allen Tanzschuppen stampfen hören.

LE CLOUs CAJUN SWAMP GROOVE ist druckvoller "Südstaaten-Sumpf-Rock'n'Roll", ein Gebräu aus traditioneller Cajun Music, Zydeco, kreolischen Rhythmen und Blues - gewürzt  mit einer deftigen Portion französischem Esprit.

Getauft mit den Wassern des Mississippi, ist die Cajun Kult-Band seit 40 Jahren "on the road". Die musikalische Seele von LE CLOU ist das Trio David/Epremian/Gueit. Mit heiterem Spielwitz zaubern diese drei Musketiere so manche Sumpfblüte aus dem Hut. "Weil wir viel und gerne live spielen, ist unsere Musik in all den Jahren dynamischer geworden, perkussiv und tanzbar", sagt Michel David, der aus Paris stammt. Er ist der charismatische Charmeur der Truppe  und raspelt sich mit seiner Reibeisenstimme schnell in die Herzen der Fans. Yves Gueit, der ruhige Steuermann, rührt gelassen die verrauchte Luft mit dem Cajun-Akkordeon, während der Schalk im Team, Johannes Epremian, über die Saiten seiner Fiddle saust. So unterschiedlich diese drei Typen auch sind, so ideal ergänzen sie sich zu einer traumwandlerisch eingespielten Einheit. Ihre Spielfreude ist hochgradig ansteckend. Akkordeon und Fiddle verleihen dem rauhen Gesang Flügel. Schlagzeug und Bass pumpen von unten das nötige Pfund in die Songs. Entspannt sorgen fette Slide Gitarren oder das Saxofon für echtes Südstaaten-Feeling. Die Band macht mächtig Dampf, lässt den Kessel blubbern und kocht den Saal auf großer Flamme.

www.leclou.com

Eintritt: 15,00 Euro

 

wird fortgesetzt ...

 
 

Museum der
Niederrheinischen Seele,
Villa Erckens

Am Stadtpark
41515 Grevenbroich
Telefon 02181 - 608-656
Telefax 02181 - 608 677
E-Mail kontakt@museum-villa-erckens.de
Öffnungszeiten
Mittwoch, Donnerstag, Samstag
und Sonntag von 11-17 Uhr
Freitag von 09-13 Uhr.
Führungen nach Vereinbarung
möglich