Erich-Maria Remarque - "Der Weg zurück"

Vom 25. März bis zum 20. Juni 2007 zeigte das Museum Villa Erckens die Ausstellung „Der Weg zurück“ des Erich-Maria-Remarque Friedenszentrums Osnabrück.
Die Ausstellung, erweitert durch Leihgaben lokaler Sammler, gab einen Überblick über Leben und Werk des pazifistischen Autors Erich Maria Remarque (1898-1970), dessen Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ (1929) ein Millionenpublikum erreichte.
In rund 50 Tafeln zeigte die Schau Stationen aus dem Leben des engagierten Schriftstellers, der vor den Nationalsozialisten nach 1933 aus Deutschland fliehen musste und in Hollywood u.a. als Drehbuchautor reüssierte. Aber nicht nur die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges, sondern auch die deutsche Diktatur zwischen 1933 und 1945 hinterließen Spuren im Werk Remarques: Das Thema „Exil“ und der Terror der Konzentrationslager wird in den Romanen der 1940er und 1950er Jahre behandelt.
Bis zuletzt blieb Remarque ein engagierter Mahner vor den Gefahren des Militarismus und Totalitarismus.
Ergänzend zur Ausstellung aus Osnabrück wurde die für die deutsche Geschichte folgenreiche Epoche zwischen 1914 und 1945 anhand zahlreicher Leihgaben thematisiert und vertieft.

